Waschlappen

9. Mai 2015 § Hinterlasse einen Kommentar

Kleine Kleine sagtr, als ich ihren Waschlappen benutzte: “Du darfst ihn haben.”

Zumindest habe ich das verstanden.

Tatsächlich sagte sie: “Du darfst mich fragen.”

Sie sagte das ohne den geringsten Anflug von Tadel oder Ärger. Und zu Ironie oder Sarkasmus sind unsere Kleinen Gott sei Dank noch nicht in der Lage.

Kitaizi – Keine Verben

22. April 2015 § Hinterlasse einen Kommentar

Ich habe mir überlegt, wie ich die Sprache aus Kitai etwas abstruser gestalten kann. Die erste Idee das ganze etwas fantasievoller zu gestaltendazu war: Keine Verben.
Aber der Reihe nach.

Als erstes eine Todo Liste der einzelnen Schritte die laut Mark Rosenfelder nötig oder zumindest hilfreich sind eine Sprache zu entwickeln.

  • Laute -> Erledigt.
  • Wörterbuch -> Alle (zur Zeit) möglichen Silben, wenige Worte. Abhängig von Anpassungen können Silben dazukommen oder wegfallen. Und weil es auch immer neue Wörter geben wird ist das hier eine, wenn nicht DIE, ewige Baustelle einer Sprache
  • Flexion (Biegung)
  • Derivation (Ableitung)
  • Syntax
  • Goodies (Dinge wie Begrüssung, Redewendungen, Kalender, Stil)
  • Alphabet / Schrift

Weiter werden hier Fortschritte und Anpassungen gepostet.

Kitaizi – Laute/Silben

22. April 2015 § Ein Kommentar

Die zur Verfügung stehenden Laute sind die folgenden:

Konsonanten
Gruppe 1: b, d, f, g, l, m, n, w
Gruppe 2: s, sch, z, tsch, x, ch

Vokale
Gruppe 1: a e i o u ü y (geschlossenes ü)
Gruppe 2: ai ao au ei

Enden
n, ng, k, t

Der Grund für die Aufteilung der Konsonanten und Vokale ist der, dass bestimmte Kombinationen nicht existieren. Und so ist es leichter, nur die erlaubten Kombinationen zu bilden. Beispielsweise kann ein ‘k’, obschon ein Endbuchstabe, nie nach einem ‘y’, ‘ü’, ‘ai’, ‘ei’ stehen. Oder in Silben die eine der vier möglichen Endungen haben kommt nie ein Vokal der Gruppe 2 (Diphtonge) davor.

Die Silbenstruktur sieht wie folgt aus:

(C)V(n, ng, k, t)
V
V(n, ng, k, t)
CV
CV(n, ng, k, t)

Um die Silben nach jeder erdenklichen Änderung oder Regelanpassung schnell wieder neu erstellen zu können habe ich mich in ein anderes Projekt gestürzt: Die Programmierung. Und da mir von vielen (nicht von allen) Seiten Python als ideale (wieder)einstiegs Sprache empfohlen wurde, habe ich mich halt an Python gehalten. Aktuell in der Version 2.7.10.rc0.

Und hier das Script. Es erfüllt seinen Zweck ohne dabei über die Massen elegant zu sein. Über die Eleganz mache ich mir zu einem späteren Zeitpunkt Gedanken.

Python – Das erste Skript

22. April 2015 § Ein Kommentar

Ich stand vor der Aufgabe eine konstruierte Sprache mit richtigem Inhalt zu füllen. Also nicht bloss ein paar “Blabla”-Wörte, sondern richtige Vokabeln, Grammatik etc. Vielleicht sogar irgendwann noch eine Schrift.
Um nun jederzeit auf Knopfdruck sämtliche möglichen und erlaubten Silben griffbereit zu haben wollte ich ein kleines Programm schreiben, das mir diese Aufgabe abnahm. Ein guter Wiedereinstieg in die Programmierung. Vor über 20 Jahren eine damals angeblich schon tote Sprache gelernt hat es mich nun wieder gepackt. Diesmal allerdings sollte es eine sein, die aktiv weiterentwickelt wird und für die es eine grosse Community gibt: Python.

Ohne grosse Umschweife hier mal das erste Skript in der derzeitigen (22.04.2015) Version:

# -*- coding: utf-8 -*-

vocals1 = ["a", "e", "i", "o", "u", "ü", "y"]
vocals2 = ["ai", "ao", "au", "ei"]
consonants1 = ["b", "d", "f", "g", "l", "m", "n", "w"]
consonants2 = ["s", "sch", "z", "tsch", "x", "ch"]
endings = ["n", "ng", "k", "t"]

# Vokal / Endung
# V1-E
for everyV in vocals1:
    for everyE in endings:
        if everyE == "k" and everyV in ('y', 'ü'):
            break
        else:
            print '%s%s' % (everyV, everyE)

#Konsonant / Vokal
# C1-V1
for everyC in consonants1:
    for everyV in vocals1:
        print '%s%s' % (everyC, everyV)

# C1-V2
for everyC in consonants1:
    for everyV in vocals2:
        print '%s%s' % (everyC, everyV)

# C2-V1
for everyC in consonants2:
    for everyV in vocals1:
        print '%s%s' % (everyC, everyV)

# C2-V2
for everyC in consonants2:
    for everyV in vocals2:
        print '%s%s' % (everyC, everyV)

#Konsonant / Vokal / Endung
# C1-V1-E
for everyC in consonants1:
    for everyV in vocals1:
        for everyE in endings:
            if everyE == "k" and everyV in ('y', 'ü'):
                break
            else:
                print '%s%s%s' % (everyC, everyV, everyE)

# C2-V1-E
for everyC in consonants2:
    for everyV in vocals1:
        for everyE in endings:
            if everyE == "k" and everyV in ('y', 'ü'):
                break
            else:
                print '%s%s%s' % (everyC, everyV, everyE)

Das gleiche Script, diesmal aber mit Funktionen die die gleichen Codeabschnitte zusammenfassen.

# -*- coding: utf-8 -*-

def create_syllables():
	""" create_syllables does exactly that, it creates syllables.
		Upcoming versions should be able to import rules for creating from a
		ini File """

		
	""" begin of function definition """
	def consvocs(c, v):
		""" consvocs creates syllables containing consonant / vocal """
		b = ""
		for everyC in c:
			for everyV in v:
				b += '%s%s\n' % (everyC, everyV)
		return b
	
	def consvocsend(c, v, e):
		""" consvocsend creates syllables containing consonant / vocal / end """
		b = ""
		for everyC in c:
			for everyV in v:
				for everyE in e:
					if (everyE == "k" and everyV == "y") or \
					   (everyE == "k" and everyV == "ü"):
						break
					else:
						b += '%s%s%s\n' % (everyC, everyV, everyE)
		return b
	""" end of function definition """

	
	""" set of vars - start """	
	vocals1 = ["a", "e", "i", "o", "u", "ü", "y"]
	vocals2 = ["ai", "ao", "au", "ei"]
	consonants1 = ["b", "d", "f", "g", "l", "m", "n", "w"]
	consonants2 = ["s", "sch", "z", "tsch", "x", "ch"]
	endings = ["n", "ng", "k", "t"]

	buffer = ""
	""" set of vars - end """

	
	# Vokal / Endung
		""" Since for vocal / ending only one possible combination exists, no
			function is needed """
	for everyV in vocals1:
		  for everyE in endings:
		      if (everyE == "k" and everyV == "y") or \
		         (everyE == "k" and everyV == "ü"):
		          break
		      else:
		          buffer += '%s%s\n' % (everyV, everyE)


	#Konsonant / Vokal
	
	buffer += consvocs(consonants1, vocals1)
	buffer += consvocs(consonants1, vocals2)
	buffer += consvocs(consonants2, vocals1)
	buffer += consvocs(consonants2, vocals2)

	
	#Konsonant / Vokal / Endung
	
	buffer += consvocsend(consonants1, vocals1, endings)
	buffer += consvocsend(consonants2, vocals1, endings)
	
	return buffer

print create_syllables()

Vom Tomatenhaus zum Hühnerstall

12. April 2015 § Hinterlasse einen Kommentar

Irgendwann vorletztes Jahr haben wir uns das Material für ein Tomatenhaus besorgt. Also Holz, Wellkunststoff und ein paar Schrauben. Da wir bald darauf von dort wegzogen wurde aus dem Tomatenhaus nichts mehr. Aber das Material war noch vorhanden.
Nun haben wir ja Hühner. Mittlerweile noch fünf. Und Hühner haben nicht die Angewohnheit, besonders Stubenrein zu sein. Und damit sie nicht den ganzen Stall dauernd einsauen haben wir uns entschlossen, ihren Platz innen zu begrenzen auf etwas mehr als sechs Quadratmeter. Die Fläche im Garten ist deutlich grösser, also keine Angst, wir quälen unsere Eierproduzentinnen nicht.
Und ähnlich wie mit vor Jahresfrist begonnen Fotoalben ist es mit einem Stall im Stall auch. Aber auch hier gilt: Was lange währt, wird endlich schräg, ich meine gut.

Hier die Bilder:

Stall von vorne

Stall von der Seite

Es kommt jetzt noch eine Leiter von den Nestern zum Fenster, damit sie selber rein und raus können, eine Hühnerstange fehlt noch und auch sonst noch ein paar Kleinigkeiten. Bis in zwei Wochen dürften sie aber mit allem versorgt sein was sie für ein glückliches Leben benötigen.

Update:

Jetzt haben Sie auch ihren eigenen Bereich im Garten. Müssen sie nur noch lernen, wie man von der Wiese in den Stall kommt.

Abgrenzung_Bereich_Hühner

Hühnerleiter-Provisorium

AOe bzw. Arldroysch

10. April 2015 § Hinterlasse einen Kommentar

Angefangen hat alles mit einer Rollenspielrunde vor einigen Jahren. Es gab da ein nebulöses Volk was nur “die Alten” oder so genannt wurde. Und ich dachte mir, ohne eigene Sprache sind die nicht vollkommen. So die Kurzfassung. Es dauerte dann eine Weile, aber irgendwann entwickelte sich dann ein Alphabet und für das UAOe (AOe steht für AltOerdian, UAOe für UrAltOerdian) noch eine Silbenschrift:

UAOe-Silbenschrift

Vor kurzem bin ich über die Seite Kaiserreich Drachenstein wieder auf den Geschmack gekommen.
Zur Zeit sind zwei Übersetzungen in der Mache: Der Turmbau zu Babel und eine Legende aus Drachenstein.

Wer einen Vorgeschmack haben möchte, hier schon mal der Anfang der “Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte”:

“to’ote chunsi utać adan eku’un ata kaśot adan tradsi tuluśieśnis. met śafui adan mazun tumechonnis adan chunene bennexlido dane to’och benfraltaful tume’etduut.”

Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren. Sie sind mit Vernunft und Gewissen begabt und sollen einander im Geiste der Brüderlichkeit begegnen.

Weisst du wen ich am liebsten habe?

7. Februar 2015 § 2 Kommentare

Es ist Freitag Abend nach dem Nachtessen, Frau und Tochter 2 sind schon auf dem Weg ins Bett. Tochter 1 und ich sitzen noch ein bisschen am Tisch und plaudern.
Plötzlich fragt sie mich: “Du Papi, weisst du eigentlich wen ich am allerliebsten habe?”
“Nein, wen denn? Die Penny (unsere Hündin) vielleicht?”
“Nein, die ist doch kein er.”
“Der Pascha (unser Kater)?”
“Nein, den meine ich auch nicht, der ist doch nicht so gross.”
“Ich weiss es nicht, wie gross denn?”
“Na fast so gross wie Gott.”
“Meinst du vielleicht Jesus?”
Lächelt sie mich an “Ja, genau.”

Und das alles ohne Zwang und Druck. :-)

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