Ein Leben wie Michael G.

30. Dezember 2011 § Ein Kommentar

Michael Garibaldi – nein, nicht der Erfinder des Schnellkochtopfs – hat einiges mit mir gemeinsam. Oder ich mit ihm, jenachdem wo man den Standpunkt – von dem aus man diese Gemeinsamkeiten betrachtet – platziert.

Ich kann seine Empfindungen, als er von William Edgars angeheuert auf den Mars zurückkehrte beinahe nachempfinden. Nicht, dass ich wie er beinahe den Tod erlitten hätte, nein. Aber eine körperlich beinahe spürbare Desillusionierung ergriff mich, als ich zum dritten oder vierten Mal durch die Porte eines grossen Konzerns schritt.

Details und langweiliges Blabla über seine und meine Vergangenheit erspare ich euch. Wer mich kennt weiss vermutlich genug über beide, oder kann sich dieses Wissen bei mir abholen.

Das Gute an der ganzen Geschichte – und der Grund für diesen Text – ist jedoch, dass ich, genau wie Michael, nicht hier endete. Wie in seines, trat auch in mein Leben eine Frau die ihm/mir half, das Ruder rumzureissen und nicht nur die Welt sondern auch sich selbst mit anderen Augen zu betrachten. Mit den richtigen Augen. Und so sein Leben wieder auf die Reihe zu kriegen. Bei Michael ist die ganze Geschichte natürlich wesentlich dramatischer als bei mir, aber ich bin ja schliesslich auch real, da kann es ruhig etwas … gewöhnlicher zugehen. 😉

Ach ja: Danke Kiki! Gäbe es dich nicht, müsste Gott dich aus dem Nichts erschaffen und mir zur Seite stellen.

Unser Tag in der Buchhandlung

17. Juli 2011 § 3 Kommentare

Jaaaaaaaaaaaaa, gestern hatten wir einen – zugegeben, nicht den ganzen – Tag in der Buchhandlung.

War schön. Ich habe es genossen mich wieder mal gut und fundiert beraten zu lassen. Und ja, ich habe auch was gekauft, denn beraten lassen und dann ab nach Hause um das Buch bei wem auch immer etwas günstiger zu kaufen finde ich frech.

Mit eines der herausragendsten Ereignisse war allerdings, dass ich den Grund für die schlechte Beurteilung von ntav zu „Limit“ von Frank Schätzing gefunden habe. Schaut euch mal die Bereichsüberschrift (oder wie auch immer das richtig heissen mag) im Regal an, in dem Limit (siehe roten Kasten) steht, etwas genauer an.

Limit ist ein KrimiLimit ist ein Krimi

Damit wäre das geklärt. Limit kann in der Sci-Fi Challenge gar keine gute Note bekommen, weil es gar keine Sci-Fi IST! 😉

Soviel dazu. Ansonsten war der Besuch in der Buchhandlung, in der übrigens ein Bekannter von mir arbeitet und mich fast nicht erkannt hätte, obwohl er sich seit dem letzten Zusammentreffen stärker verändert hat als ich – finde ich zumindest – eine durchweg angenehme Erfahrung, auch wenn er definitiv keine „Piazza“ ist, dafür gibt es zu wenig Kuchen und auch die Auswahl an Kaffeesorten ist zu gering. Aber wer will schon bei „Fox“ Bücher kaufen? 😉

Wo bin ich?

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