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27. September 2011 § 2 Kommentare

Ja, unsere Kleine – jetzt ist die Kleine die Grosse, und die Neue die Kleine – ist da.

Am 25. September 2011 um 20:35h kam Tochter 2 zur Welt.

Vielmehr gibts dazu nicht zu sagen, ausser, dass wir uns natürlich riesig freuen, Mutter und Tochter wohlauf sind und wir uns bei allen bedanken, die an uns gedacht und für meine beiden Frauen gebetet haben. Die Situation war zwar nicht unproblematisch, aber nie kritisch. Das medizinische Personal (Ärztin, Hebamme usw.) war kompetent und herzlich, wir haben uns sehr gut betreut und aufgehoben gefühlt.

Willst du das Staunen neu lernen …

24. August 2011 § Hinterlasse einen Kommentar

… beobachte einen zweijährigen Menschen beim Betrachten der Umwelt. Der GESAMTEN Umwelt.

Heute war ich wieder einmal mit meiner noch nicht ganz zweijährigen Tochter unterwegs. Bisher gab es keine Gelegenheit (besser: Aus meiner Sicht keinen Grund) – aus den unterschiedlichsten Gründen – sie im Bus zu den Grosseltern aus dem Wagen zu nehmen.

Gründe, warum ich sie auf dem Weg im Kinderwagen lasse, gibt es mindestens zwei: Sicherheit und rasches Vorankommen. Auf der Strasse ist reichlich Verkehr, auch schon früh am Morgen. Und wer weiss, wie schnell, wendig und unvorhersehbar die Bewegungen und Aktionen eines so kleinen Menschen sein können weiss auch, dass selbst der schnellste Erwachsene dabei an seine Grenzen stossen kann. Und lieber höre ich mir das Gejammer meiner Kleinen an als dass ich sie von der Strasse kratzen muss.

Aber gut. Wir sind im Bus, keine unmittelbare Gefahr, ich nehme sie aus dem Wagen auf den Schoss. Sitzen kommt ja gar nicht in Frage. Sie steht sofort auf und schaut zum Fenster raus. Und da beginnt es auch schon. Das pure Staunen. ÜBERALL sieht dieser kleine Mensch neue Dinge, Faszinierendes und Interessantes. Dieses Staunen ist für einen Moment ansteckend und mir kommen fast die Tränen. Die Kleine ist so unverbraucht, dass sie über vorbeifahrende Autos, Menschen auf Fahrrädern und Bäume neben Häusern staunen kann. Und da ist auch ein Hund (Original: „Wauwau“). Und dort ein Mann. Und noch ein Mann. Und da eine Frau die Zeitung liesst. Da jemand mit einem Koffer … undsoweiterundsofort.

Ich weiss, dass wir es unmöglich bewerkstelligen können so zu bleiben wie die Kinder. Vermutlich sollen wir das auch gar nicht. Aber es kann nicht schaden, sich wieder zu erinnern, wie es war, als wir alles zum ersten Mal sahen. Es kann nicht schaden, von Zeit zu Zeit stehen zu bleiben und staunend den wunderschönen Stein am Wegesrand zu betrachten.

Keine Angst, ich will nicht wieder sein wie sie, aber ich möchte mich von ihr inspirieren und von ihrer Begeisterungsfähigkeit mitreissen lassen.

Danke Tochter!

Wo bin ich?

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