Kitaizi – Keine Verben

22. April 2015 § Hinterlasse einen Kommentar

Ich habe mir überlegt, wie ich die Sprache aus Kitai etwas abstruser gestalten kann. Die erste Idee das ganze etwas fantasievoller zu gestaltendazu war: Keine Verben.
Aber der Reihe nach.

Als erstes eine Todo Liste der einzelnen Schritte die laut Mark Rosenfelder nötig oder zumindest hilfreich sind eine Sprache zu entwickeln.

  • Laute -> Erledigt.
  • Wörterbuch -> Alle (zur Zeit) möglichen Silben, wenige Worte. Abhängig von Anpassungen können Silben dazukommen oder wegfallen. Und weil es auch immer neue Wörter geben wird ist das hier eine, wenn nicht DIE, ewige Baustelle einer Sprache
  • Flexion (Biegung)
  • Derivation (Ableitung)
  • Syntax
  • Goodies (Dinge wie Begrüssung, Redewendungen, Kalender, Stil)
  • Alphabet / Schrift

Weiter werden hier Fortschritte und Anpassungen gepostet.

Kitaizi – Laute/Silben

22. April 2015 § Ein Kommentar

Die zur Verfügung stehenden Laute sind die folgenden:

Konsonanten
Gruppe 1: b, d, f, g, l, m, n, w
Gruppe 2: s, sch, z, tsch, x, ch

Vokale
Gruppe 1: a e i o u ü y (geschlossenes ü)
Gruppe 2: ai ao au ei

Enden
n, ng, k, t

Der Grund für die Aufteilung der Konsonanten und Vokale ist der, dass bestimmte Kombinationen nicht existieren. Und so ist es leichter, nur die erlaubten Kombinationen zu bilden. Beispielsweise kann ein ‚k‘, obschon ein Endbuchstabe, nie nach einem ‚y‘, ‚ü‘, ‚ai‘, ‚ei‘ stehen. Oder in Silben die eine der vier möglichen Endungen haben kommt nie ein Vokal der Gruppe 2 (Diphtonge) davor.

Die Silbenstruktur sieht wie folgt aus:

(C)V(n, ng, k, t)
V
V(n, ng, k, t)
CV
CV(n, ng, k, t)

Um die Silben nach jeder erdenklichen Änderung oder Regelanpassung schnell wieder neu erstellen zu können habe ich mich in ein anderes Projekt gestürzt: Die Programmierung. Und da mir von vielen (nicht von allen) Seiten Python als ideale (wieder)einstiegs Sprache empfohlen wurde, habe ich mich halt an Python gehalten. Aktuell in der Version 2.7.10.rc0.

Und hier das Script. Es erfüllt seinen Zweck ohne dabei über die Massen elegant zu sein. Über die Eleganz mache ich mir zu einem späteren Zeitpunkt Gedanken.

AOe bzw. Arldroysch

10. April 2015 § Hinterlasse einen Kommentar

Angefangen hat alles mit einer Rollenspielrunde vor einigen Jahren. Es gab da ein nebulöses Volk was nur „die Alten“ oder so genannt wurde. Und ich dachte mir, ohne eigene Sprache sind die nicht vollkommen. So die Kurzfassung. Es dauerte dann eine Weile, aber irgendwann entwickelte sich dann ein Alphabet und für das UAOe (AOe steht für AltOerdian, UAOe für UrAltOerdian) noch eine Silbenschrift:

UAOe-Silbenschrift

Vor kurzem bin ich über die Seite Kaiserreich Drachenstein wieder auf den Geschmack gekommen.
Zur Zeit sind zwei Übersetzungen in der Mache: Der Turmbau zu Babel und eine Legende aus Drachenstein.

Wer einen Vorgeschmack haben möchte, hier schon mal der Anfang der „Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte“:

„to’ote chunsi utać adan eku’un ata kaśot adan tradsi tuluśieśnis. met śafui adan mazun tumechonnis adan chunene bennexlido dane to’och benfraltaful tume’etduut.“

Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren. Sie sind mit Vernunft und Gewissen begabt und sollen einander im Geiste der Brüderlichkeit begegnen.

Bebisch oder Prlbab

7. Juni 2012 § Hinterlasse einen Kommentar

Ich liebe Bücher. Und ich finde Sprachen faszinierend. Aber bisher hatte ich erst wenig wirkliche „Inspirationen“ um eine „gute“ Sprache zu kreieren.
Bis Gestern.
Irgendwie hat die Idee schon lange gegährt, aber gestern nahm sie, in einer teilweise schlaflosen Nacht, Gestalt an. „Bebisch“ oder eben „Prlbab“ war geboren. Irgendwie passend, da die Idee dazu von jemandem kam, die sich noch überhaupt keine Gedanken zum Thema Sprache macht. Unsere Kleine brabbelt grade dauernd drauflos. Manchmal gewinnt man den Eindruck, sie würde argumentieren, so lautstark und entschlossen wie sie immer die gleichen Silben wiederholt.
Vor kurzem hat mir jemand (danke an Gregor an dieser Stelle) den Tipp gegeben, mir doch mal das Language Construction Kit anzuschauen. Habe ich gemacht.
Irgendwie (das scheint mein Modewort zu sein …) war das ein Augenöffner.
Der erste Schritt beim Entwickeln von Sprachen ist nämlich nicht das Alphabet, sondern die zur Verfügung stehenden Laute. Und was eignet sich besser dazu genau diesen Umstand zu verdeutlichen, als ein Baby das grade dabei ist die Muttersprache zu lernen.

Bisher habe ich also ein Inventar an Phonemen (heisst doch so, oder?) das wie folgt ausschaut:

Vokale:
a e i u y (irgendwo zwischen i und e)

Diphtonge:
au ei

Konsonanten:
b p ch (hart und weich) d f w l m r s sch

Soviel bisher. Die Schrift dazu steht schon als erster Entwurf.

Wo bin ich?

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