Witz des Tages – 012: Kinderherkunft

18. Juni 2014 § Hinterlasse einen Kommentar

Drei Kinder unterhalten sich darüber, woher die Kinder kommen, ein Deutsches, ein Französisches und ein Schweizer.
Das Deutsche: „Ganz klar, die bringt der Storch.“
Das aus Frankreich: „Non non, die kommen aus die Bauch von Maman.“
Eine heftige Diskussion folgt.
Nach einigen Minuten fragen sie den Schweizer.
Meint der: „Das ist von Kanton zu Kanton verschieden.“

Ist natürlich ein Insider, wer eine der typischsten Schweizer Eigenarten nicht kennt versteht den nicht.

Und nein, ich erkläre keine Witze.

Was wirklich wichtig ist

27. Mai 2014 § Hinterlasse einen Kommentar

Sonntag war ein ruhiger Tag. Frau und Tochter 1 waren an einem Kurs zu dem Tochter 2 eigentlich auch hätte mitgehen sollen. Ging aber nicht, weil die kleine Kleine Fieber hatte.

Eigentlich hatte ich mich auf einen Tag gefreut, an dem ich mal so richtig aufräumen (Computer, Festplatten etc.) kann. Pustekuchen. Mit Tochter 2 an der Backe geht das nicht. Ja, ich geb’s zu, ich war etwas genervt. Aber was soll’s, ändern kann ich es nicht. Also habe ich ihr vorgelesen, was Tochter 2 selten lange bei der Stange hält, entweder sie springt nach der Hälfte des Buches wieder rum oder schläft ein. 😉 Abends ziemlich praktisch.

Na jedenfalls geht Tochter 2 ans Bücherregal und greift aus sicher über 50 Kinderbüchern für 1 – 4 Jährige (und manche auch etwas älter) eines raus und reicht es mir. In dem Buch geht es um zwei Schwestern die gerade dabei sind, ihre tägliche Hausarbeit zu erledigen, als sie plötzlich und unerwartet hohen Besuch bekommen. Die Reaktion der beiden Schwestern fällt sehr unterschiedlich aus: Martha putzt, kocht, macht sich einen riesen Stress wegen des Besuchs und Maria sitzt einfach da und höhrt Jesus zu, unterhält sich mit ihm, VERBRINGT ZEIT MIT IHM. Kostbare Zeit.

Was soll ich sagen, genau das tat ich dann auch, denn schliesslich habe ich den Wink mit der Gartenzaunfabrik verstanden. Mir und unserer kleinen Kleinen hat es jedenfalls gut getan. Besser als eine aufgeräumte Festplatte auf jeden Fall.

Was Mütter hören wollen

5. Dezember 2012 § Hinterlasse einen Kommentar

Jetzt habe ich sowas wie eine „Gastschreiberin“ 😉

Familie ...

Heute beim Abendessen. Mein Mann betete „Danke für unser Essen und dass es unseren Kindern wieder besser geht“ (nach zwei Tagen Brechdurchfall). Da fügte die grosse Tochter spontan hinzu „…und für Mama“. Da stand mir das Wasser aber in den Augen! Und das nachdem ich kurz vorher beim Kochen fast vor einem hysterischen Anfall war, weil die Kinder ständig etwas von mir wollten und ich eigentlich nur meine Ruhe (mehrere Nächte miserabel geschlafen, Kopfschmerzen). Oh, wie sehr man seinen Kindern doch oft Unrecht tut und sie lieben einen trotzdem. Völlig unverdient.

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Frühstücks-Fürsorge

19. November 2012 § 3 Kommentare

Montag, 19. November 2012, Morgens

Heute mussten wir alle früh raus. Kiki hat mich zur Arbeit gefahren und wie meistens wenn wir alle früh raus müssen schlief Tochter 1 am längsten.

Als sie dann runter kam zu uns hielt sie ihre Waffeln von letzter Nacht (Nachtessen-verschlafens-Proviant) in der einen Hand und wollte sie mir geben, als Frühstück, damit ich auch etwas zu essen hätte im Büro. Sie hat sie wie wild gegen unseren Staubsauger (Penny, die Labrador-Retreiver Hündin) verteidigt und in eine Plastiktüte eingepackt.

Im Büro angekommen dachte ich schon, sie hätte die Tüte irgendwo in der Küche liegen gelassen. Bis ich meine Tasche geöffnet hatte. Da waren sie, die Zeichen der Fürsorge meiner ältesten Tochter.

Manchmal wünschte ich mir, wir könnten alle die Welt etwas mehr mit den Augen unserer Kinder sehen. Einfacher und direkter, unkomplizierter. Frei von Paragraphenreitern und Miesmachern. Dass die Erde wie wir sie heute haben manchmal zu einem Vorhof der Hölle wurde/wird ist bestimmt nicht den Kindern zu verdanken.

Mir jedenfalls gibt es zu denken wenn ich meine beiden grossen Kleinen beobachte. Ohne das Lied je gehört zu haben kann ich mir mittlerweile sehr gut vorstellen, was Reinhard Mey in „Du bist ein Riese, Max“ besungen hat.

Willst du das Staunen neu lernen …

24. August 2011 § Hinterlasse einen Kommentar

… beobachte einen zweijährigen Menschen beim Betrachten der Umwelt. Der GESAMTEN Umwelt.

Heute war ich wieder einmal mit meiner noch nicht ganz zweijährigen Tochter unterwegs. Bisher gab es keine Gelegenheit (besser: Aus meiner Sicht keinen Grund) – aus den unterschiedlichsten Gründen – sie im Bus zu den Grosseltern aus dem Wagen zu nehmen.

Gründe, warum ich sie auf dem Weg im Kinderwagen lasse, gibt es mindestens zwei: Sicherheit und rasches Vorankommen. Auf der Strasse ist reichlich Verkehr, auch schon früh am Morgen. Und wer weiss, wie schnell, wendig und unvorhersehbar die Bewegungen und Aktionen eines so kleinen Menschen sein können weiss auch, dass selbst der schnellste Erwachsene dabei an seine Grenzen stossen kann. Und lieber höre ich mir das Gejammer meiner Kleinen an als dass ich sie von der Strasse kratzen muss.

Aber gut. Wir sind im Bus, keine unmittelbare Gefahr, ich nehme sie aus dem Wagen auf den Schoss. Sitzen kommt ja gar nicht in Frage. Sie steht sofort auf und schaut zum Fenster raus. Und da beginnt es auch schon. Das pure Staunen. ÜBERALL sieht dieser kleine Mensch neue Dinge, Faszinierendes und Interessantes. Dieses Staunen ist für einen Moment ansteckend und mir kommen fast die Tränen. Die Kleine ist so unverbraucht, dass sie über vorbeifahrende Autos, Menschen auf Fahrrädern und Bäume neben Häusern staunen kann. Und da ist auch ein Hund (Original: „Wauwau“). Und dort ein Mann. Und noch ein Mann. Und da eine Frau die Zeitung liesst. Da jemand mit einem Koffer … undsoweiterundsofort.

Ich weiss, dass wir es unmöglich bewerkstelligen können so zu bleiben wie die Kinder. Vermutlich sollen wir das auch gar nicht. Aber es kann nicht schaden, sich wieder zu erinnern, wie es war, als wir alles zum ersten Mal sahen. Es kann nicht schaden, von Zeit zu Zeit stehen zu bleiben und staunend den wunderschönen Stein am Wegesrand zu betrachten.

Keine Angst, ich will nicht wieder sein wie sie, aber ich möchte mich von ihr inspirieren und von ihrer Begeisterungsfähigkeit mitreissen lassen.

Danke Tochter!

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