Das Leben, das Universum und der ganze Rest …

23. Juni 2013 § Hinterlasse einen Kommentar

Übermorgen ist es schon wieder einen Monat her, seit ich mit dem Handtuch in die Stadt, ins Büro und wieder zurück bin. Niemandem ist es aufgefallen. Aber am Samstag sind normalerweise auch nicht so viele Menschen unterwegs.

Aber darum soll es heute gar nicht gehen. Heute geht es um eine Frage die mir beim Gassi gehen in den Sinn kam: Wie kann ein normaldenkender Mensch davon ausgehen, dass es keinen Schöpfer geben kann? Es geht hier überhaupt nicht um Religiosität, sondern einfach um die Erkenntnis, wie gewaltig unsere Welt ist. Wie sauber alles – bis der Mensch es durcheinanderbringt – ineinander greift und funktioniert.

Ich ging also mit unserer Flohwiese (einer der Spitznamen unserer gänzlich flohfreien Hündin) raus und sah dabei unsere Umgebung, die ersten hügeligen Andeutungen der Voralpen, die Wolken am Himmel und natürlich die untergehende Sonne. Ich war und bin überwältigt von dem, was sich mir beinahe täglich darbietet. Und dann kam mir der Gedanke, dass das im Vergleich zu all dem was uns an gigantischen Wundern „da draussen“ umgibt ja nichts weiter als ein Staubkorn ist.

Vor diesem Staunen über die umwerfend komplexe Erde und das noch viel gigantischere (mir gehen die *wow*-Wörter aus) Universum drängt sich mir immer wieder die Frage auf: Warum soll ein ungeplantes und chaotisches Universum so etwas wie Leben hervorbringen? Die Diskussion, ob es noch weitere belebte Planeten gibt spare ich mir. Bei unseren technischen Möglichkeiten werden die nächsten Generationen das nicht mehr rausfinden, selbst wenn sich alle Computer der Erde zu einem Super-SETI Netz zusammenschlössen. „c“ macht uns da einen gewaltigen Strich durch die Rechnung. „Sie“ müssten schon kommen und uns besuchen. Aber ich schweife ab.

Die einzige Antwort die mir schlüssig erscheint ist die, dass es einen nicht geschaffenen Schöpfer gibt, der Leben so wie wir es kennen erschaffen hat. Denn bis mir jemand zwei Fragen beantworten kann, erscheint mir das die plausibelste Erklärung für die Existenz des Universums und des Lebens darin zu sein: 1. Wie und warum kam es zum Urknall? und 2. Wie entsteht aus Nicht-Leben Leben?

In diesem Sinne, einen gesegneten Start in die neue Woche.

Ein Leben wie Michael G.

30. Dezember 2011 § Ein Kommentar

Michael Garibaldi – nein, nicht der Erfinder des Schnellkochtopfs – hat einiges mit mir gemeinsam. Oder ich mit ihm, jenachdem wo man den Standpunkt – von dem aus man diese Gemeinsamkeiten betrachtet – platziert.

Ich kann seine Empfindungen, als er von William Edgars angeheuert auf den Mars zurückkehrte beinahe nachempfinden. Nicht, dass ich wie er beinahe den Tod erlitten hätte, nein. Aber eine körperlich beinahe spürbare Desillusionierung ergriff mich, als ich zum dritten oder vierten Mal durch die Porte eines grossen Konzerns schritt.

Details und langweiliges Blabla über seine und meine Vergangenheit erspare ich euch. Wer mich kennt weiss vermutlich genug über beide, oder kann sich dieses Wissen bei mir abholen.

Das Gute an der ganzen Geschichte – und der Grund für diesen Text – ist jedoch, dass ich, genau wie Michael, nicht hier endete. Wie in seines, trat auch in mein Leben eine Frau die ihm/mir half, das Ruder rumzureissen und nicht nur die Welt sondern auch sich selbst mit anderen Augen zu betrachten. Mit den richtigen Augen. Und so sein Leben wieder auf die Reihe zu kriegen. Bei Michael ist die ganze Geschichte natürlich wesentlich dramatischer als bei mir, aber ich bin ja schliesslich auch real, da kann es ruhig etwas … gewöhnlicher zugehen. 😉

Ach ja: Danke Kiki! Gäbe es dich nicht, müsste Gott dich aus dem Nichts erschaffen und mir zur Seite stellen.

Willkommen! oder: 3970 g schwere 50 cm

27. September 2011 § 2 Kommentare

Ja, unsere Kleine – jetzt ist die Kleine die Grosse, und die Neue die Kleine – ist da.

Am 25. September 2011 um 20:35h kam Tochter 2 zur Welt.

Vielmehr gibts dazu nicht zu sagen, ausser, dass wir uns natürlich riesig freuen, Mutter und Tochter wohlauf sind und wir uns bei allen bedanken, die an uns gedacht und für meine beiden Frauen gebetet haben. Die Situation war zwar nicht unproblematisch, aber nie kritisch. Das medizinische Personal (Ärztin, Hebamme usw.) war kompetent und herzlich, wir haben uns sehr gut betreut und aufgehoben gefühlt.

Time flies …

12. Juni 2008 § Ein Kommentar

… as the saying goes, and some people seem to feel that they have to keep up with it.

Keine Ahnung, ob das so stimmt, aber es beschreibt meine jetzige Situation ziemlich treffend. Ich stecke mitten in den Vorbereitungen und der Vorfreude auf das grösste Ereignis, das man sich vorstellen kann: ICH WERDE HEIRATEN!!! 😀 Ja, ich freue mich.

Jedoch hätte ich niiiiiiiiiiieeeeeeeeee gedacht, dass so eine Hochzeit sooooooooooooo viel an Organisation und Planung erfordert. Woran man da alles denken muss … Das fängt bei der Gästeliste an und hört bei der Auswahl der Musik nicht auf … Und wenn man bedenkt, dass es in vier Monaten bereits Geschichte ist … Das Fest meine ich, nicht das was dann folgt.

Ich möchte an dieser Stelle meiner anderen Hälfte, dem zweiten Drittel meines Lebens, der Halterin meines Herzens und Beschützerin meiner Seite von ganzem Herzen dafür danken, dass sie mit mir gemeinsam diesen Weg geht.

Und bevor ich es vergesse: YYYYYYEEEEEEEEEAAAAAAAAAHHHHHHHHHHHHHHH !!!!!! 🙂

Wo bin ich?

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