Gib mir die Hand

19. Februar 2013 § Hinterlasse einen Kommentar

Montag, 18. Februar 2013, Nachmittag

Wir waren draussen, es war ziemlich frisch und Tochter 1 wollte reiten. Also gingen wir zum Schuppen in dem ihr Helm aufbewahrt wird. Sie bekam die Tür nicht auf. Und es war ziemlich rutschig, weil der Schneematsch stellenweise zu Eis gefror.
Etwas gedankenverloren sagte ich zu ihr: „Aufpassen, da ist es rutschig.“

Nachdem ich den Helm aus dem Schuppen geholt hatte kam Tochter 1 auf mich zu, reichte mir die Hand und sagte:
„Komm Papa, ist rutschig, damit du nicht hinfällst.“

Vorbildliche Fürsorge

14. Januar 2013 § Ein Kommentar

Samstag, 12. Januar 2013, viel zu früh am Morgen

Tochter 1 und Tochter 2 wachen auf, hüpfen auf dem Bett und schliesslich auf mir und meiner Blase rum. Also muss ich auf’s Klo.
Tochter 1 steht auch auf, schaltet das Licht ein, öffnet die Schlafzimmertür und geht ins Bad. Dann kommt sie zurück und sagt: „Ich habe auch den Klodeckel schon hochgemacht“.

Frühstücks-Fürsorge

19. November 2012 § 3 Kommentare

Montag, 19. November 2012, Morgens

Heute mussten wir alle früh raus. Kiki hat mich zur Arbeit gefahren und wie meistens wenn wir alle früh raus müssen schlief Tochter 1 am längsten.

Als sie dann runter kam zu uns hielt sie ihre Waffeln von letzter Nacht (Nachtessen-verschlafens-Proviant) in der einen Hand und wollte sie mir geben, als Frühstück, damit ich auch etwas zu essen hätte im Büro. Sie hat sie wie wild gegen unseren Staubsauger (Penny, die Labrador-Retreiver Hündin) verteidigt und in eine Plastiktüte eingepackt.

Im Büro angekommen dachte ich schon, sie hätte die Tüte irgendwo in der Küche liegen gelassen. Bis ich meine Tasche geöffnet hatte. Da waren sie, die Zeichen der Fürsorge meiner ältesten Tochter.

Manchmal wünschte ich mir, wir könnten alle die Welt etwas mehr mit den Augen unserer Kinder sehen. Einfacher und direkter, unkomplizierter. Frei von Paragraphenreitern und Miesmachern. Dass die Erde wie wir sie heute haben manchmal zu einem Vorhof der Hölle wurde/wird ist bestimmt nicht den Kindern zu verdanken.

Mir jedenfalls gibt es zu denken wenn ich meine beiden grossen Kleinen beobachte. Ohne das Lied je gehört zu haben kann ich mir mittlerweile sehr gut vorstellen, was Reinhard Mey in „Du bist ein Riese, Max“ besungen hat.

Wo bin ich?

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