Ei ei die Butter

20. Dezember 2014 § Hinterlasse einen Kommentar

Zuerst war es ein Ei, das ist nun schon eine Weile her. Nun haben wir wieder einen Bauernhof gefunden, von dem wir frische Milch bekommen. Viel günstiger und noch viel besser als der homogenisierte Dickmacher aus dem Laden. Und was wir gestern das erste Mal ausprobiert haben war, den Rahm der Milch weiter zu verarbeiten, zu Butter. Ich dachte nicht, wie leicht das geht. Rahm abschöpfen, ins Butterglas und eine halbe Stunde rühren. So bekamen wir aus drei Litern Milch ca. 50 Gramm Butter, und das gratis dazu. Gut, wenn man die Zeit verrechnet, ist es natürlich nicht günstiger, aber man kann das bequem neben dem Fernsehen erledigen.

Ach so, hier noch das “Vorher” und das “Nachher” Bild:

Vorher

Butter01

 

 

 

 

 

 

 

Wie man sehen kann gab es sogar noch etwas Buttermilch. Und einen Tag vorher hatten wir einfach “nur” Milch.

 

Nachher

Butter02

 

 

 

 

 

 

 

 

Ja, lange hat die Butter nicht gehalten, sie war einfach zu lecker ;)

Ich sehe was …

16. Dezember 2014 § Hinterlasse einen Kommentar

Wer kennt es nicht, “Ich sehe was das du nicht siehst und das ist [Farbe-der-Wahl-einsetzen].”

Eben auf dem Weg zur Bushaltestelle mit Tochter 1 gespielt. Sie: “Ich sehe was das du nicht siehst und das ist … blau.” Ich: (Wir haben seit heute einen Ersatzwagen der Werkstatt. Der steht vor unserem Haus. Und den meinte ich als ich sagte) “Unser Ersatzauto?” Tochter 1: “Aber Papa, der ist doch Türis.” Von da an habe ich mir die kleinsten Farbflecken ausgesucht die ich finden konnte. Leider war ich trotzdem chancenlos.

Ich gönne ihr den Triumph von Herzen und meine es auch so.

Grisu und der brennende Floh in meinem Ohr

6. Dezember 2014 § Hinterlasse einen Kommentar

“Ich will Feuerwehrmann werden, ich will Feuerwehrmann werden!” Jaja, als Kind vielleicht, aber welcher erwachsene, bald schon auf die Mitte der fünften Dekade zugehende, gestandene und leicht bequeme Mann würde sowas von sich behaupten? Genau: Ich. Okay, nicht von Beruf, aber in der Gemeinde bei der “freiwilligen”. Immerhin hat man die Wahl, man zahlt, oder man macht eben mit. Und seien wir mal ehrlich, Das Geld ist nicht der Grund, warum man bei sowas mitmacht. Der Grund für mich war ein ganz anderer: Ich bin kein Jäger.

“Aha, und was soll das jetzt heissen?”

Ganz einfach: Wir sind vor kurzem umgezogen und weil ich als Mann in unserer Familie der Geldbeschaffer bin fällt die Möglichkeit, über die Kinder Kontakt zu anderen Erwachsenen (meist Frauen, sprich: Müttern) im Ort zu bekommen, meiner anderen Hälfte zu.

“Und ich? Was mache ich um mich nicht als “Der Neue” zu disqualifizieren?” Eben: Feuerwehrmann werden. Und da nicht jeder bei der Feuerwehr ein Supersportler und schwindelfrei sein muss, finden sie auch für mich Verwendung.

 

Das mit dem Floh ist eine ganz andere Geschichte.

Vor ein paar Wochen kam meine Holde zu mir und meinte, sie wolle gerne Programmieren lernen um den Computer besser verstehen zu lernen. Und damit nun ja niemand auf komische Ideen kommt: Sie ist keinesfalls ein DAU. Sie verfügt über ausreichend Respektlosigkeit der Technik gegenüber um bestens mit Computern klar zu kommen. Mehr als 80 % aller Menschen (die ich kenne) die Berufsmässig mit dem Computer zu tun haben. Die anderen 20 % arbeiten in der IT.

Mein Einstieg ins Berufsleben während der Ausbildung war ja das Programmieren, allerdings in einer angeblich damals schon toten Sprache, dem Latein der Computerbranche: COBOL. Wenn man bedenkt, wieviele Zeilen COBOL Code noch da draussen im Einsatz sind und wie häufig in Anzeigen COBOL-Programmierer gesucht werden ist es erstaunlich, dass unsere Banken und Versicherungen noch funktionieren. Es kann natürlich auch sein, dass die sich ihren Nachwuchs intern nachzüchten. Auf jeden Fall dürfte das eine der sichersten Investitionen sein, wenn man in der IT Fuss fassen will, und bedeutend günstiger als eine Ausbildung zum SAP-Profi.

Aber zurück zum Thema. Ich mache mich also auf die Suche nach einer Sprache, die ich einerseits meiner Frau zumuten kann (Assembler, C, PERL und Java fallen also weg). Naja, Pascal ist zu akademisch, Brainfuck zu esoterisch und … ja, und was? Es muss etwas sein, das praktisch nutzbar, für mich sowohl leicht zu lernen als (hoffentlich) auch leicht zu lehren ist, günstig bis gratis verfügbar und eine gut aufgestellte Community soll auch vorhanden sein. Python. Und so ackere ich mich nun durch ein englisches Lehrbuch, das mich zuerst der Sprache wegen (Englisch) etwas abgeschreckt hat. Aber mittlerweile macht es richtig Spass und erste Ideen für Projekte entstehen auch schon, bzw. erwachen zu neuem Leben.

Es ist beinahe wie damals, als ich aus der Not heraus ein QBasic Programm schrieb, das die Adressen und Telefonnummern meiner Freunde und Bekannten verwaltet und auf Wunsch via Modem die Nummer vom PC aus wählt. Etwa zwei Monate nachdem das Programm fertig war fiel mir dann auf, dass ein Kauf von zwei Knopfzellen für das Telefon das Problem auch gelöst hätte. Aber wo wäre da denn der Spass geblieben. ;)

 

Freddy und das gebrochene Eis

14. September 2014 § Hinterlasse einen Kommentar

Kennt ihr die “Drei vom Ast”? Eine Eule, eine Elster und ein Eichhörnchen. Eulalia Hedwig Sophie Gräfin von Eichenhain Uhland, Cleopatra und Waldemar. Und dann gibt es noch Gaststars, z.B. Fredchen Knabberzahn.
Und dem bin ich heute begegnet. In unserer Scheune. Sein Vor- und Nachname dürften klar machen, worum es sich dabei handelt.
Als ich unsere alte Werkbank zusammengeschrauben wollte linst mir auf einmal jemand entgegen. Im ersten Moment dachte ich noch: “Wer bist du denn?”. Im zweiten Moment wurde mir klar, warum unsere Hündin heute Morgen so intensiv in der Scheune rumgeschnüffelt hatte. Im dritten Moment versuchte ich, ihn los zu werden. Das interessierte Freddy (er heisst wirklich so) aber überhaupt nicht. Er hatte so gut wie keine Scheu. “Oha, der wird doch nicht krank sein?” dachte ich mir. Entweder das, oder er gehört jemandem aus der Umgebung. Also die Nachbarn abgeklappert und siehe da, wir wurden fündig. “Die da unten, die haben so viele kleine Käfige” (ich glaube es waren drei oder vier). Ich dahingestiefelt, Freddy abgegeben und eine Viertelstunde später klingelt es an der Tür. Die Besitzer (zu denen wir bis anhin eigentlich gar keine Beziehung hatten) haben sich ganz lieb bedankt (ich habe Freddy beim Sohnemann abgeliefert) und wir hielten noch einen kurzen Tratsch.
Danke Freddy für’s Eis brechen. :) Wozu Frettchen alles gut sein können. ;)

Fundstücke Tochter1

10. September 2014 § 4 Kommentare

Vor kurzem bin ich über ein paar hastig notierte Aussprüche von Tochter 1 gestolpert und ich dachte mir, die will ich euch nicht vorenthalten. Es zeigt die naiv offene Ehrlichkeit von Kindern die (noch -> Es möge sehr lange noch so bleiben) nicht verdreht oder verdorben sind. Ich überhebe mich nicht über andere, ich bin einfach nur dankbar und froh.

Zum Thema:

 

Es ist Weihnachten 2013 und unsere Grosse unterhält sich mit ihrem Onkel. Es geht darum, dass sie wissen möchte, wie das Christkind aussieht.

Onkel: “Wir legen einfach ein Brett mit Leim ins Zimmer, dann bleibt es vielleicht daran kleben.”

Tochter 1: “Das geht nicht, dann kriegen die anderen Kinder ja keine Geschenke

 

Auch um die Weihnachtszeit herum ergab sich folgender, sehr kurzer Monolog:

Tochter 1 an Onkel gewandt: “Du siehst aber alt aus. Du stirbst sicher bald.”

“Wie geht denn das?” oder “Schon wieder voll?”

25. August 2014 § Ein Kommentar

Tochter 2 wurde eben gewickelt und wir wollen losfahren. Da “riecht” es schon wieder aus der Hose. Ich wickel und frage sie, wie das denn geht, in so kurzer Zeit zwei Mal die Windeln voll zu machen. Sie schaut mich verwundert an, langt mit beiden Händen an ihren Hintern und meint: “Mit dem Popo”

Kleines Wort

8. August 2014 § Ein Kommentar

Heute hat meine Grosse im Spielzimmer ein Bilderbuch mit Tieren und den Namen der Tiere angeschaut. Auf der letzten Seite war ein Wal zu sehen. Da fragt sie mich: “Du Papa, warum ist Wal so ein kleines Wort für so ein grosses Tier?”

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