Freddy und das gebrochene Eis

14. September 2014 § Hinterlasse einen Kommentar

Kennt ihr die “Drei vom Ast”? Eine Eule, eine Elster und ein Eichhörnchen. Eulalia Hedwig Sophie Gräfin von Eichenhain Uhland, Cleopatra und Waldemar. Und dann gibt es noch Gaststars, z.B. Fredchen Knabberzahn.
Und dem bin ich heute begegnet. In unserer Scheune. Sein Vor- und Nachname dürften klar machen, worum es sich dabei handelt.
Als ich unsere alte Werkbank zusammengeschrauben wollte linst mir auf einmal jemand entgegen. Im ersten Moment dachte ich noch: “Wer bist du denn?”. Im zweiten Moment wurde mir klar, warum unsere Hündin heute Morgen so intensiv in der Scheune rumgeschnüffelt hatte. Im dritten Moment versuchte ich, ihn los zu werden. Das interessierte Freddy (er heisst wirklich so) aber überhaupt nicht. Er hatte so gut wie keine Scheu. “Oha, der wird doch nicht krank sein?” dachte ich mir. Entweder das, oder er gehört jemandem aus der Umgebung. Also die Nachbarn abgeklappert und siehe da, wir wurden fündig. “Die da unten, die haben so viele kleine Käfige” (ich glaube es waren drei oder vier). Ich dahingestiefelt, Freddy abgegeben und eine Viertelstunde später klingelt es an der Tür. Die Besitzer (zu denen wir bis anhin eigentlich gar keine Beziehung hatten) haben sich ganz lieb bedankt (ich habe Freddy beim Sohnemann abgeliefert) und wir hielten noch einen kurzen Tratsch.
Danke Freddy für’s Eis brechen. :) Wozu Frettchen alles gut sein können. ;)

Fundstücke Tochter1

10. September 2014 § 4 Kommentare

Vor kurzem bin ich über ein paar hastig notierte Aussprüche von Tochter 1 gestolpert und ich dachte mir, die will ich euch nicht vorenthalten. Es zeigt die naiv offene Ehrlichkeit von Kindern die (noch -> Es möge sehr lange noch so bleiben) nicht verdreht oder verdorben sind. Ich überhebe mich nicht über andere, ich bin einfach nur dankbar und froh.

Zum Thema:

 

Es ist Weihnachten 2013 und unsere Grosse unterhält sich mit ihrem Onkel. Es geht darum, dass sie wissen möchte, wie das Christkind aussieht.

Onkel: “Wir legen einfach ein Brett mit Leim ins Zimmer, dann bleibt es vielleicht daran kleben.”

Tochter 1: “Das geht nicht, dann kriegen die anderen Kinder ja keine Geschenke

 

Auch um die Weihnachtszeit herum ergab sich folgender, sehr kurzer Monolog:

Tochter 1 an Onkel gewandt: “Du siehst aber alt aus. Du stirbst sicher bald.”

“Wie geht denn das?” oder “Schon wieder voll?”

25. August 2014 § Ein Kommentar

Tochter 2 wurde eben gewickelt und wir wollen losfahren. Da “riecht” es schon wieder aus der Hose. Ich wickel und frage sie, wie das denn geht, in so kurzer Zeit zwei Mal die Windeln voll zu machen. Sie schaut mich verwundert an, langt mit beiden Händen an ihren Hintern und meint: “Mit dem Popo”

Kleines Wort

8. August 2014 § Ein Kommentar

Heute hat meine Grosse im Spielzimmer ein Bilderbuch mit Tieren und den Namen der Tiere angeschaut. Auf der letzten Seite war ein Wal zu sehen. Da fragt sie mich: “Du Papa, warum ist Wal so ein kleines Wort für so ein grosses Tier?”

Kulinarische Wertschätzung

18. Juli 2014 § Ein Kommentar

“Deine Gurken sind immer hervorragend, Mama.”

“Da kann man froh sein, wenn man solche Sachen hat.”

“Es schmeckt jedesmal ausgezeichnet.”

 

So klang es kürzlich von der anderen Tischseite von Tochter 1 an die Mutter gewandt zu mir rüber.

FB, NSA und die Zwiebeln

3. Juli 2014 § Hinterlasse einen Kommentar

Auf der Tagesschau Website ist ein Artikel zu finden, in dem das zweite namentlich bekannte Deutsche NSA-Spionageopfer befragt wird. Die Kommentare sind zweigeteilt. Die einen glauben, es bringe eh alles nichts, weil man gar keine Chance hat “anonym” zu sein, man müsse sich halt einfach vorsichtig verhalten. Die anderen wettern gegen die NSA und gegen die Gerichte etc. die der öffentlichen Wahrnehmung nach nichts dagegen unternehmen.

Wenn alle denken, man könne eh nichts machen ist klar, dass auch nichts gemacht wird. Mein Lieblingssatz in diesem Zusammenhang ist “Ich habe ja eh nichts zu verbergen.” Sehr schön, dann montier doch gleich mal eine oder besser mehrere Webcams im Schlafzimmer und streame live ins Netz was da so jede Nacht passiert. “Ja sooooo habe ich das natürlich nicht gemeint.” Wie denn dann?

Das passt alles ganz wunderbar zu dem Artikel über die verwerflichen Facebook Experimente und wird literarisch in “ZERO. Sie wissen was du tust” aufgearbeitet.

Mir scheint, das nimmt alles kein Ende und die Leute wachen langsam auf. WEITER SO! Mit Aufwachen meine ich.

Facebook und der Creepyness Effekt

2. Juli 2014 § 3 Kommentare

Als ich vor kurzem “ZERO. Sie wissen was du tust” gelesen und rezensiert habe dachte ich noch: “Boah, was wenn sowas mal tatsächlich passiert? Was, wenn uns eine Firma wirklich so gut kennt, dass sie damit anfängt, psychologische Experimente mit uns zu tätigen ohne dass wir davon wissen?” Ach was, sowas gibt’s ja gar nicht. Ist doch eh nur Fiktion. Und dann bin ich über die Meldung mit den Emotions-Experimenten gestolpert, die Facebook an beinahe 700’000 Usern durchgeführt hat. VOR ZWEI JAHREN! Und nun kommen sie, informieren gnädigerweise darüber und entschuldigen sich für einen eventuellen Einfluss, den das Experiment auf die Benutzer gehabt haben mag.

Ich muss hier leider abbrechen, denn alles was nun folgte wäre vermutlich nicht druckreif. Nur soviel: Ich bedaure es aus tiefstem Herzen mich bei FB angemeldet zu haben. Mittlerweile ist der Account sistiert und wenn sie wenigstens in diesem Punkt ehrlich sind (haha), dann ist der Account in einer Woche gelöscht. Dass das bezüglich der geposteten Inhalte genau gar nichts bedeutet ist mir auch klar. Aber wie heisst es so schön: Alle Menschen sind klug. Die einen vorher, die anderen nachher.

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